Beschreibung
Die Mestana Q’ero „Wiracocha“ ist ein traditionelles Ritualtuch aus der mystischen Bergregion der Q’eros – einem Volk, das als die letzten direkten Nachfahren der Inka gilt. Diese Mestanas werden vollständig in Handarbeit aus bunter Wolle gewebt und tragen die tief verwurzelte Symbolik andiner Kosmovision in ihren Mustern und Farben.
Sie trägt die Symbolik von Wiracocha, auch Naupa Chuncho genannt – das Schöpferlicht und die Urquelle allen Lebens. Dieses Muster gehört zu den ältesten überlieferten Webtechniken der Q’ero und wird nur von wenigen Weberinnen noch beherrscht. Es verkörpert die Verbindung zwischen Ursprung, Licht und Bewusstsein – ein Symbol der Reinheit und der Schöpfungskraft.
In der Mitte liegt die Naht – das Herz der Mestana, der Qapac Ñan, der Weg der Weisheit. Er verbindet die beiden Seiten, die sich spiegeln und gemeinsam den Fluss der Energie tragen.
🌄 Wiracocha / Naupa Chuncho – Das Schöpferlicht und der Ursprung aller Dinge
Wiracocha ist die Urquelle, der große Schöpfer, der die Welt aus Licht und Atem hervorbrachte. Seine Symbolik steht für Geburt, Klarheit und die Wiederherstellung der Harmonie zwischen den Welten. In dieser Mestana wirkt Wiracocha als zentraler Kraftpunkt, der den Raum öffnet, reinigt und mit der ursprünglichen Schöpfungsenergie durchflutet. Er erinnert daran, dass alles Leben aus einem einzigen Licht hervorgeht und zu diesem Licht zurückkehrt.
Mit einer Größe von ca. 67 × 69 cm eignet sich dieses Tuch ideal für die schamanische Praxis: zum sicheren Bündeln und Transportieren von heiligen Objekten, zur Arbeit mit der Mesa oder zur energetischen Harmonisierung im Ritualraum.
Da jede Mestana individuell gefertigt wird, können Farben und Muster leicht variieren, was jedes Stück zu einem einzigartigen Ausdruck traditioneller Q’ero‑Kunst macht.
Ein authentisches, kraftvolles Ritualtuch – geschaffen von den Q’eros, Bewahrern der alten Inka‑Tradition.
Material: Wolle
Maße: ca. L 67× B 69 cm





